Geschichte

Das Bestattungshaus Dischleid blickt auf eine über 100-jährige Geschichte zurück, in der sich stets Tradition und Moderne begegnen: Aus der 1907 von Otto Dischleid gegründeten Schreinerei mit eigener Sargherstellung entwickelte sich ein Bestattungsinstitut, das heute auch neue Formen der Trauerbegleitung anbietet und ermöglicht.

1907 – Mit der von Otto Dischleid gegründeten Schreinerei beginnt die traditionsreiche Geschichte des Bestattungsunternehmens Dischleid. Zu den Schwerpunkten gehören Tischlerei, Möbel- und Treppenbau sowie Sarganfertigung auf Anfrage.

1920 – Nach dem ersten Weltkrieg wird die Herstellung von Särgen im südlichen Gerresheim ausgeweitet. In Zusammenarbeit mit einem Fuhrunternehmen werden erste Überführungen zu einem Friedhof durchgeführt.

1925 – Antonie Dischleid, Ehefrau von Otto Dischleid, tritt dem Betrieb bei. Das Unternehmen bietet jetzt auch die »Versorgung eines Verstorbenen«, den »Druck von Trauerbriefen« und die Erledigung sonstiger Formalitäten an.

1947 – Die Eheleute haben viel zu tun und können kaum erwarten, dass Heinz Dischleid endlich in das Unternehmen aufgenommen werden kann.

Herbert Götzinger, unvergessener Gerresheimer Künstler von Rang, war seit den 40iger Jahren häufig Gast in der Werkstatt und skizzierte dabei gerne seinen Nachbarn.

1954 – Mit Unterstützung von Heinz Dischleid kann man sich im Hinblick auf die Bestattungen weiter spezialisieren. Die Schreinerei wird daher ganz aufgegeben.

1963 – Heinz Dischleid, seit 1957 »Fachgeprüfter Bestatter«, übernimmt die Geschäftsführung.

1965 – Dass Bestattungshaus wird in das Handelsregister unter der Bezeichnung »Beerdingungshaus Heinz Dischleid« eingetragen.

1966 – Die neuen Geschäftsräume (mit Sargausstellung) in der Nachtigallstraße 9 werden eröffnet.

1980 – Volker Dischleid tritt in das Unternehmen ein. Noch im gleichen Jahr verstirbt sein Vater. Zusammen mit Mutter Annemarie führt der damals erst Neunzehnjährige den Betrieb erfolgreich weiter. Dieser heißt jetzt »Beerdingungsinstitut Heinz Dischleid KG«.

1980 – Volker Dischleid erwirbt den Titel »Fachgeprüfter Bestatter«. Das Unternehmen entwickelt sich weiter, und die Anforderungen steigen…

1986 »Hauseigene Aufbahrung« und »Trauerdruck aus eigener Herstellung« erweitern das Angebot des Bestattungshauses.

1993 – Um die Aufbahrung hochwertiger gestalten zu können, absolviert Volker Dischleid in Frankreich, England und den USA die Ausbildung zum Thanatopraktiker. Er ist damit bis heute der einzige in Düsseldorf.

1995 – Einzigartig in Düsseldorf ist der neu gestaltete»Thanato-Raum«.

1996 – Um seine Erfahrungen weiterzugeben, wird Volker Dischleid als Ausbilder im Auftrag des DIT (Deutsches Institut für Thanatopraxie) und als Prüfer der Handwerkskammer München und Düsseldorf tätig.

1999 – In der Türkei ereignet sich ein schweres Erdbeben. Und Volker Dischleid folgt einem Hilferuf des Auswärtigen Amtes, bei der Versorgung und Waschung der vielen Opfer zu helfen.

2003 – Mit dem Konzept »Trauer – einander begegnen« und der Ausstellung »Gerresheimer Begegnungen« werden in der Quadenhofstraße 110 die neuen Geschäftsräume eröffnet.

2003 – Als erster Betrieb setzt das Bestattungshaus Dischleid in der Ausbildung das neu gestaltete Berufsbild »Bestattungsfachkraft« um. Im folgenden Jahr werden u.a. der »Woche der Begegnung« wichtige Impulse gesetzt.

2007 – jährt sich die Gründung des Unternehmens zum 100sten Mal.

 

 

2013 – Petra Klein tritt die Nachfolge ihrer späteren Schwiegermutter Annemarie Dischleid an und erhält Prokura.

2014 – Annemarie Dischleid stirbt am 21. August.

2015 – Petra Klein und Volker Dischleid heiraten und führen gemeinsam den Bestattungsbetrieb.

2017 – Frank Plätschke tritt als Geschäftsführer ins Unternehmen ein.

2018 – Volker Dischleid geht aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand.